Wie bist Du überhaupt Psychotherapeutin geworden?

Im Jahr 2003 habe ich meinen Abschluss als Diplom-Sozialarbeiterin / -Sozialpädagogin (FH) an der Fachhochschule Erfurt gemacht. Danach war ich als Sozialpädagogin in einem Ausbildungszentrum für junge Menschen mit Benachteiligungen und einige Jahre als Sozialarbeiterin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Erfurt tätig. Von 2009 bis 2014 habe ich eine berufsbegleitende Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin im Verfahren Verhaltenstherapie an der Akademie für Psychotherapie Erfurt absolviert und mit der Approbation am 15.10.2014 abgeschlossen. Am 01.06.2015 habe ich meine eigene Praxis gegründet.
Warum steht hier neuerdings eine Gitarre in der Praxis rum?

Ich liebe Musik und wollte schon immer Gitarre spielen lernen. Und dann habe ich mit 46 Jahren endlich damit angefangen. Macht wirklich Spaß, aber braucht auch viel Disziplin zum Üben!
Es gibt aber noch viel mehr Dinge, die mich interessieren. Ich mag Zeichnen und Lesen und meinen Garten. Es gibt einfach so viele schöne Dinge im Leben. Ach ja, ich lerne auch gern Neues, weshalb ich oft Weiterbildungen für Psychotherapeuten besuche.
Welche Weiterbildungen hast Du denn schon gemacht?

Ich habe eine Ausbildung in Traumatherapie mit dem Verfahren IRRT bei Dr. Ahrens-Eipper und Prof. Dr. Schmucker absolviert. Danach noch Weiterbildungen in Schematherapie bei Dr. Christof Loose aus Köln und am Institut von Dr. Eckardt Roediger aus Frankfurt. Sehr viele Fortbildungen habe ich im Bereich Diagnostik und Therapie von Autismusspektrumsstörungen gemacht, bspw. bei Dr. Ragna Cordes in Bremen. In klinischer Hypnose habe ich mich auch schon fortgebildet und werde 2026 noch einen Intensivkurs in Hypnotherapie besuchen.
„Kinder müssen mit
Erwachsenen sehr viel
Nachsicht haben.“
– Antoine de Saint-Exupéry –


